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<pre>Nach der Schmach im DFB-Pokal, einem 0:3 gegen Homburg, konzentrierten sich die Hessen vermehrt auf die Defensive, im ersten Heimspiel der neuen Saison soll natürlich gepunktet werden. Der Gegner ist die Nummer 4 der vergangenen Spielzeit.  <p> Mit ihrer kitschigen Makellosigkeit könnte die zurückliegende Woche des HSV geradewegs einem billigen Groschenroman entsprungen sein: Nun bekommt es der Dino jedoch mit einem Gegner zu tun, der möglicherweise sogar noch etwas konsequenter an einem Fußball-Märchen schreibt.  <p>  Mein zweiter Tipp auf dem Wettschein befasst sich diesmal mit Borussia Mönchengladbach gegen Union Berlin. Die Fohlen waren zuletzt im leichten Aufwind und haben die letzten fünf Heimspiele nicht verloren. Union ließ zuletzt ein wenig Federn. <p> Bei Union Berlin gegen VfB Stuttgart wurde die Favoritenrolle schon diskutiert. Eigentlich spricht alles für die Berliner, vor allem in ihrer Festung An der Alten Försterei. Die Krise der Schwaben spielt dabei ebenfalls eine große Rolle, denn Lababdias Stuhl wackelt schon nach wenigen Spielen wieder. <p>  Neben der Konstellation spricht auch der direkte Vergleich mit dem HSV dafür, dass der VfL Wolfsburg im 20. Jahr seiner Bundesliga-Zugehörigkeit nicht den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss.  </pre>


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<pre>Video: Hertha-Trainer Pal Dardai in der Pressekonferenz nach dem 1:2 gegen Leverkusen. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p> Schließlich beträgt das Guthaben auf die Abstiegszone nur noch magere vier Punkte. Wolfsburgs Verteidiger Felix Uduokhai, der mit seinen Schnitzern maßgeblichen Anteil an der Heimpleite hatte, schlägt Alarm: „Wir stecken unten drin. Das ist Fakt!“  <p>  Das wissen auch Spieler, Trainer und Manager. „In Hamburg müssen wir konsequenter vor dem Tor sein“, fordert Kapitän Benedikt Höwedes. In der vergangenen Saison ist das gelungen. Da gewann der FC Schalke beim HSV mit 1:0. Ein Auswärtssieg, der alles andere als Seltenheitswert besitzt. <p> In den bisherigen vier Duellen beider Mannschaften ist durchschnittlich alle 18 Minuten ein Treffer gefallen. <p>  Das Duell, für das ich ein Unter 2,5 Tore ins Auge gefasst habe, findet bereits am Freitag zwischen Darmstadt und Köln statt. Es ist ein echter Abstiegskrimi, vor dem sich schwer vorhersagen lässt, wie beide Teams auftreten werden.  </pre> 


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<pre> Die Vergangenheit spricht klar für die Berliner. Zwei Spiele gab es bislang erst zwischen Hertha BSC und dem SV Darmstadt – beide hat Hertha gewonnen. Das erste war 2006 im DFB-Pokal (1:0 nach Verlängerung in Berlin), das zweite im Dezember mit 4:0.  <p> Jener kleine Kantersieg schlug vor allem deshalb komplett aus der Art, weil es der „Effzeh“ in den weiteren 16 Heimspielen gerade einmal auf insgesamt zwölf Treffer brachte. Lediglich Hannover und — na klar — Darmstadt hatten sich in ihren eigenen Arenen noch etwas harmloser präsentiert.  <p>  Am Wochenende reist die Alonso-Elf nach Darmstadt, also zum Schlusslicht, dass erst bei elf Punkten steht. David spielt gegen Goliath, da kann man eigentlich nur zu einer Prognose kommen. <p>  Zu allem Übel muss Zorniger nun auch auf Torhüter Przemyslaw Tyton verzichten, der nach seiner Notbremse im Frankfurt-Spiel gesperrt ist. Da Mitchell Langerak bekanntlich an einer Zyste im Knie laboriert, springt gegen Berlin wie schon nach dem Ausschluss Dritt-Goalie Odisseas Vlachodimos in die Bresche, der allerdings erst 22 Spielminuten in den Beinen hat. <p>  Das weiß auch der Cheftrainer. „Mit so einer Stimmungslage, wie wir sie haben, wird es nicht funktionieren“, so Schwarz. Aber auch sportlich stimmt eigentlich sehr wenig zuversichtlich, dass in Berlin die Negativ-Serie enden könnte.  </pre>


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<pre> Die bemerkenswerte Stabilität verleiht der Mannschaft nun naturgemäß auch vor dem Gastspiel in der Domstadt eine breite Brust; schließlich sind Auswärtssiege noch immer zu den großen Spezialitäten der 98er zu zählen.  <p> „Da kommt eine Monsteraufgabe auf uns zu“, weiß auch Frontzeck, der sich der Herausforderung natürlich dennoch stellen will. Immerhin Spielmacher Hiroshi Kiyotake (nach überstandenem Mittelfußbruch) könnte ihm dann aber wieder zur Verfügung stehen. Von ihm erhoffen sich die 96er, dass er im Mittelfeld für die in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisste Ordnung sorgen und gleichzeitig das Offensiv-Spiel ankurbeln kann.   <p> Hierfür müssten im offiziellen Topspiel zunächst einmal beide beteiligten Mannschaften weiter an ihren bisherigen (Misserfolgs-)Serien feilen: <p>  Allerdings waren die Quoten auf einen HSV-Sieg in der vergangenen Saison ähnlich wie diesmal — und damals feierten die Hamburger am 28. Spieltag einen 2:1-Heimsieg über die Kraichgauer.  <p> Quoten Stand vom 30.3.2018, 09:24 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  </pre>


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<pre> Dabei schoss Neuzugang Chicharito in seinen 22 Pflichtspielen für die Werkself 19 Tore, 11 davon in der Liga. Doch nach dem Mexikaner kommt in Sachen Torgefährlichkeit nur wenig. Stefan Kießling ist ihm mit drei Treffern noch am nächsten.  <p> In Anbetracht der zuletzt in Hannover und Leverkusen kassierten Schlappen stellte sich dieses Aufbäumen aber nicht als dauerhaft heraus — dabei wurde insbesondere in Niedersachsen ein schon greifbarer Befreiungsschlag fahrlässig verpasst.  <p>  Auch der FC St. Pauli überzeugte in dieser Hinsicht: Mit fast 122 Kilometern spulte das Team rund fünf Kilometer mehr ab als Borussia Dortmund, das die Partie nach einer späten Roten Karte in Unterzahl beenden musste. <p>  Nach dem Gesetz der (Frankfurter) Serie sollte das gelingen. Die Eintracht hat seit dem Spieltag immer abwechselnd verloren und gewonnen. Da es am vergangenen Spieltag einen 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart gab, sollte nun wieder eine Niederlage folgen.  <p> Während der eroberte zweite Platz der Heimtabelle den Duft von Perfektion verströmt, hat die Mannschaft von Hannes Wolf angesichts von sechs in Serie kassierten Niederlagen jenseits des Neckars noch nicht einmal mit dem Punktesammeln angefangen.  </pre>


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